Cenang Beach auf Langkawi

Wart ihr schon mal in Malaysia?
 
Wenn nicht … HIN DA!
 
Wir hatten Malaysia ja überhaupt nicht auf dem Schirm. Schon nach ein paar Stunden auf Langkawi war klar, dass das ein großer Fehler ist!
 
Leider hat mein E-Book-Reader mit ein paar wenigen Informationen über Malaysia pünktlich auf der Fährüberfahrt (wieder mal) seinen Geist aufgegeben. Nach der Immigration in Kuah (die im übrigen so fix wie selten in Asien lief) standen wir daher etwas unschlüssig herum. Wir wussten nicht so recht, wo wir hin sollen 🙂
 
Ich hatte etwas wie „Pantai“ im Hinterkopf … Nun ist es allerdings so, dass „Pantai“ nichts anderes als „Strand“ bedeutet.
 
Allerdings wusste ich die ungefähre Richtung von dem Strand noch. Unser zahnloser Taxifahrer hat uns zwar mit dem Preis beschissen, wusste aber, welchen Strand ich meinte, als ich ihm die Insel auf seinem Autodach „aufmalte“ und immer wieder auf die grobe Richtung zeigte 🙂
 
Die Taxifahrt vom Fährhafen dauerte ungefähr 30 Minuten und hat uns damit bereits einen kleinen Eindruck von der Insel gegeben. Nun handelt es sich bei Langkawi ja nur um eine kleine Insel ganz im Nordwesten von Malaysia, aber das allein reicht schon, um mich wieder schwärmen zu lassen. Hohe Berge, dichter Dschungel, viele kleine Inselchen um die Hauptinsel herum! Es gibt anscheinend viel zu entdecken …
 
Aber erst einmal sind wir am „Pantai Cenang“. Ein schöner breiter Strand, dessen Flair abends allerdings durch etliche Jet-Ski-Fahrer getrübt wird, die wie wild über das Wasser heizen :(.
 
Pantai Cenang ist quasi das Touriviertel von Langkawi mit der größten „Dichte“ an Unterkünften. Nun stellt euch aber bitte nicht Rhodos oder Mallorca vor … wenn ich „Dichte“ schreibe, meine ich kleine Strand-Resorts, ein paar Motels und Backpacker-Unterkünfte. 
 
 
Da Malaysia ein muslimisches Land ist, gibt es nicht allzu viel Remmidemmi. Es gibt einige Restaurants und Bars im Ort. Manchmal sind sie richtig schnieke, oft bestehen sie auch nur aus ein paar Plastikstühlen, die auf den Bürgersteig gestellt werden. Ein richtiges „Nachtleben“ wie es man es in Thailand häufig antrifft gibt es allerdings nicht. 
 
 
Und es hat den Anschein, dass Pantai Cenang ein rundum gemischtes Publikum anzieht. Auf den Straßen tummeln sich sowohl die üblichen jungen Backpacker mit Dreadlocks und nackten Füßen als auch Pauschaltouristen und Resort-Liebhaber.
 
Die westlichen Reisenden sind definitiv in der Minderheit, die meisten Urlauber kommen aus Malaysia selbst und anderen asiatischen Ländern. Das sorgt für ein ziemlich buntes Flair! Insbesondere abends in „unserer“ Cocktailbar (die aus einem Straßenstand vor einem „Tante Emma“-Laden besteht) herrscht bunter Trubel.
 
Scheichs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mischen sich mit Norwegern, Thailändern, Chinesen, Iren, Amerikanern, Litauern und Australiern.
 
Ihr merkt schon … es geht uns gut und wir fühlen uns pudelwohl! 
 
 

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