All die vielen Tempel in Ayutthaya :)

Achtung … es wird ein bisschen kulturell ;)!

Ich bin kein „Tempelfreak“! Selbst nach einer 3-wöchigen Reise durch Asien sieht jeder Stupa gleich aus! Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich nach nunmehr 5 Monaten auf meinem Lieblingskontinent nicht andauernd in Begeisterungsstürme ausbreche, wenn ich einen neuen oder verfallenen Tempel sehe …

Fragt mich nicht warum, aber in Ayutthaya ist das anders!

Ich war bereits mehrfach hier und finde es immer noch großartig, durch die Ruinen zu streifen. Insbesondere, wenn die „Bangkok-Touristen“ die Stadt verlassen haben. Man hat die Tempel für sich, kann ein bisschen über’s Leben sinnieren, Mönche beobachten und nebenbei noch eine Nudelsuppe am Straßenrand vernaschen 🙂

Welche Tempel habe ich diesmal besucht?

Zum einen meinen Lieblingsplatz … den Wat Pra Mahathat (50 Baht Eintritt).

Einst war er der rituelle Platz der Stadt und auch heute ist dieses Flair immer noch vorhanden. Es herrscht eine sehr schöne Stimmung (insbesondere abends). 


Und den Buddhakopf im Boddhi-Baum sollte man halt mindestens einmal im Leben im Original gesehen haben :).





Alles wichtige zum Wat Pra Mahatat (und auch allgemein zur Geschichte von Ayutthaya) könnt ihr hier nachlesen.

Der Wat Phanan Choeng (20 Baht Eintritt) ist berühmt für seinen 19 m hohen sitzenden Buddha, der geweint haben soll, als die Burmesen seinerzeit Ayuatthaya plünderten. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es wirklich so war, aber der Anblick ist schon grandios. Insbesondere, wenn man zur Puja im Tempel ist und die Mönche ihre Gesänge anstimmen …


Weiteres Highlight ist definitiv immer wieder der Wat Chai Wattanaram. Man bezeichnet diesen Tempel auch als kleinen Angkor Wat. Und das sicherlich nicht nur, weil es hier sowieso überall aussieht wie bei den Khmern. Dieser Tempel war bis vor 40 Jahren noch vollkommen von Dschungel überwuchert. Ich weiß, dass Thailand sich in den letzten 20 Jahren total verändert hat, aber das übersteigt meine Vorstellungskraft dann doch etwas …

Auf jeden Fall ist der Wat Chai Wattanaram inzwischen das Highlight sämtlicher Ayuatthaya-Besucher. Umso schöner, wenn man diesen Tempel bei Sonnenuntergang dann fast für sich alleine hat 🙂




Aber wie gesagt … nur fast 🙂


Besuchenswert ist auf jeden Fall auch der Wat Phuttaisawam. Er liegt – wie der Wat Chai Wattanaram auch – auf der anderen Seite des Flussufers. Daher herrscht dort auch längst nicht solch ein Andrang. 



Nicht nur der Tempelbesuch an sich lohnt, auch der Besuch des Weges dorthin ist einen oder zwei weitere Blicke wert. 


Aufpassen sollte man allerdings auf die herumlaufenden Hunde, die dort nicht gerade freundlich sind … 

Der Wat Lokayasutharam hat mich ebenfalls schwer beeindruckt. Nicht aufgrund des Wat’s an sich (dort sind nur noch ein paar Steine zu „bewundern“), sondern aufgrund des liegenden Buddhas.


Ich habe den Buddha mehrfach auf Postkarten gesehen, allerdings nie „gefunden“. Kein Wunder, der Wat Lokayasutharam liegt ziemlich weit außerhalb. Diesmal allerdings bin ich hingekommen! Wenn auch nur aufgrund der Tatsache, dass ich nicht mehr laufen konnte (39 Grad Lufttemperatur, bedeckter Himmel, gefühlte Luftfeuchtigkeit 156 Prozent!) und mir irgendwann vollkommen geschafft ein Tuktuk herbeigerufen habe.

Was soll ich euch sagen? Manchmal lohnt es sich, die Hilfe von Tuktukfahrern in Anspruch zu nehmen und nicht alles auf eigene Faust organisieren zu wollen 🙂


Absolutes Highlight meines diesjährigen Ayuatthaya-Besuches war allerdings der Wat Chaimongkol.
Fernab der üblichen „Tempeltouren“ und ebenfalls ein wenig außerhalb von Ayuatthaya.

Auch hier gebührt mein Dank wieder meinem Tuktuk-Fahrer, der im übrigen nicht ein Wort Englisch sprach und nur in Zeichensprache mit mir kommuniziert hat 😉

Eine Tempelanlage, die mich umgehauen hat! Richtig umgehauen! Dabei gab es gar nicht viel zu sehen. Und wenn ihr den obigen wikipedialink öffnet, werdet ihr feststellen, dass es auch nicht viel darüber zu lesen gibt :).

Es gab nur schätzungsweise 160 Buddha-Figuren, die um den Stupa aufgestellt waren, und jede Menge Thailänder, die diesen Ort zu ihrem Samstags-Picknickplatz auserkoren hatten.



Eine unglaubliche Stimmung, ich war wieder mal ganz gerührt!

ABER … ich habe nicht geweint 🙂


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