Ayutthaya

Ayutthaya wird von vielen Reisenden als organisierter Tagesausflug besucht, während sie in Bangkok wohnen.

Das macht für viele Leute vielleicht Sinn, die in Eile sind … Meiner Meinung macht das allerdings überhaupt keinen Sinn 🙂

So sehr ich Bangkok auch liebe … Ich bin ein Verfechter davon, insbesondere bei ersten Thailandbesuchen Bangkok erst einmal links liegen zu lassen und vom Flughafen direkt ins 85 km entfernte Ayutthaya zu fahren. 

Verkehrstechnisch ist das kein Problem! Am Suvarnabhumi Airport (also dem internationalen Flughafen) nimmt man den kostenlosen Shuttlebus zum „alten“ Bangkoker Flughafen Don Muaeng, von dem heutzutage nur noch inländische Flüge der Low-Coast-Airlines abfliegen. 

Dort angekommen steigt man entweder für wenig Geld in die Bahn (13 Baht) oder in den öffentlichen Bus (56 Baht) nach Ayuatthaya.

Man kann natürlich auch ein Taxi nehmen. Dieses kostet allerdings 1.300 Baht …

Warum bin ich ein Fan von Ayutthaya?

Insbesondere am Anfang einer Reise in Thailand?

Ayutthaya ist ein ganz entspanntes Städtchen mit freundlichen Leuten! Es gibt keine aufdringichen Tuktuk-Fahrer, es gibt keinen Smog, es gibt keine Verkaufsstände und es gibt keine Travel-Agencies, die dich in ihr Büro ziehen wollen, um dir Touren zu verkaufen. Die Preise für’s Essen sind günstig und man kann die Stadt gut mit dem Fahrrad entdecken.

Das gepaart mit Hunderten von (verfallenen) Tempeln macht für mich den Reiz aus!

Ich persönlich kann mich gut und gerne 3 Tage in der ehemaligen Königsstadt aufhalten. Es gibt kaum englische Wegweiser, es gibt noch weniger englische Speisekarten und es gibt – nach 15:30 Uhr, wenn die Bangkokbusse die Stadt verlassen haben -, kaum noch einen Touristen auf der Straße. 

Gerade abends entfaltet die Stadt ihren besonderen Flair! Die Tempel werden angestrahlt und man selbst wird von den Leuten angestrahlt! Wahrscheinlich weil kaum jemand hier übernachtet und wenn, dann höchstens für 1 Nacht auf der Weiterreise in den Norden von Thailand …

Die Stadt war über 400 Jahre die Hauptstadt des damaligen Siam-Reiches. Bei vielen Händlern und Kaufleuten galt sie seinerzeit als schönste Stadt der Welt. Die Pracht endetet allerdings, als die Burmesen Ende 1767 in die Stadt einfielen und diese ausplünderten.

Danach verkam die Stadt mehr oder weniger, bis die thailändische Regierung in den 50er-Jahren mit der Restaurierung der Tempel begann. Und seit 1991 gehört Ayuatthaya zum Welterbe der UNESCO.

Der alte (und somit interessante) Stadtkern liegt auf einer Insel zwischen 3 Flüssen. Insofern hat man überall Wasser um sich herum. Die Flüsse dienen auch heute noch als Transportwege in der Stadt, sind gleichzeitig aber auch Badezimmer oder Spülbecken 🙂


Das muss man mögen … ich mag es!

Insofern verwundert es wahrscheinlich nicht, dass wir nach unserer Ankunft mit der local train aus Bangkok am gleichen Abend noch eine Bootstour gemacht haben.



Touren in kleinen Longtailbooten werden für 200 Baht überall in der Stadt und den Guesthäusern angeboten. Die Touren starten um 16:00 Uhr am Hauptpier beim Nightmarket und dauern 2,5 Stunden. Gestoppt wird bei 3 Tempeln am Fluss, die man besichtigen kann. 


Wer sie nicht besichtigen möchte, kann derweil auch gerne Riesenfische oder Wasserleguane beobachten …

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