One night in Bangkok

Leider nur eine Nacht in Bangkok!

Ich liebe diese Stadt! Ich liebte sie vom ersten Moment an, als ich 1992 zum ersten Mal vollkommen übernächtigt nach einer langen Fahrt von Koh Phangan morgens um 5:00 Uhr ankam.

Die Thailänder nennen sie „Stadt der Engel“ … und das ist sie auch! 

Wann immer ich hier wieder einen Zwischenstopp mache (und ich mache fast immer einen Halt in Bangkok, wenn ich in Asien bin!), fasziniert mich das Flair, der Rummel, die Stände an den Straßen.



Und das Schöne an einer solch großen Stadt ist ja, dass man immer wieder etwas Neues entdeckt.


Hannah und ich sind heute zufällig auf dem Amulett-Markt gelandet. Kind begeistert, Mutti gerührt 😉


Wir wohnen in der Nähe der Khao San Road, die – wie wahrscheinlich hinlänglich bekannt und 23 Millionen mal in diversen Reiseblogs beschrieben – sicherlich nicht mehr das ist, was sie vor 30 Jahren mal ausgemacht hat. 


Ich liebe die Stimmung hier allerdings immer noch … trotz der großen Kneipen, die die kleinen Straßenkneipen (größtenteils) abgelöst haben, trotz der Sukhumvit-Touristen, die abends mit Stöckelschuhen wundernd durch meine alte Straße gehen und verstohlen Fotos machen. Und diese dann wahrscheinlich mit dem Titel „Ich war in der Khao San Road“ bei Facebook posten 🙂


Banglampoo (das Viertel, in dem die Khao San Road liegt) ist immer noch „dreckig“. Ähnlich wie mein St. Pauli, wo man – wenn man die Reeperbahn und die Große Freiheit als Tourist mal verlässt – die wahren Läden entdeckt und wunderbar versacken kann … 


Viele Leute haben die Khao San Road nur als DIE Straße in Südostasien auf dem Schirm, in dem sich die ganzen Traveller gegenseitig über den Haufen laufen, kurz vor dem Rückflug hardcoremäßig shoppen gehen und bis zum Morgengrauen feiern.


Aber glaubt mir … das ist nicht so! Für mich ist Banglampoo der Ort, wo man dank des Überangebots an Übernachtungsmöglichkeiten am besten und günstigsten übernachten kann und einfach das Viertel, wo man am schnellsten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Bangkok entdecken kann!


Wat Arun? Gleich um die Ecke!

Königspalast? Einen Steinwurf entfernt!

Wat Pho? Ebenfalls gleich um die Ecke!

Wat Saket? Ihr fallt fast drüber, wenn ihr in Banglampoo wohnt!


Bootsfahrten auf dem Chao Phraya River? Innerhalb von Minuten zu erreichen und schon kann man für wenig Geld schnell und ohne im Stau zu stehen die ganze Stadt vom Wasser aus entdecken!


Ihr merkt, ich bin schon wieder verliebt 🙂

Warum bleiben wir nur eine Nacht?

Morgen reisen Thies und Lasse an. Wir holen sie vom Flughafen ab und fahren abends weiter mit dem Nachtbus nach Koh Phayam. Ich finde ja, die beiden sollten sich Bangkok noch einmal anschauen. Mein Sohn sieht das allerdings anders. O-Ton: „Ich hab Urlaub! Ich will mir keine Großstadt antun und erst recht keine Scheißtempel anschauen, Mama! „

Muss er ja auch nicht :).

Ich zum Beispiel habe es in all den Jahren noch nicht einmal in den Königspalast geschafft … schaffe es aber immer wieder, einen Blick auf meinen (heute leider eingezäunten) Wat Arun zu werfen!


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