Koh Phayam

Kho Phayam ist eine kleine Insel in der Andamanensee, die viele Leute noch nicht so auf dem Schirm haben.

Sie liegt 2 Stunden Bootsfahrt von Ranong entfernt und ist damit eigentlich recht schnell zu erreichen. Die Nachtbusse ab Bangkok fahren ab dem Southern Busterminal ungefähr jede Stunde und nach 8 Stunden Fahrt steht man in aller Herrgottsfrühe auf dem Busbahnhof in Ranong.

Von dort aus ist es kein Problem ein TukTuk oder ein Taxi zum Pier zu bekommen (60 Baht). Das erste Slowboat fährt um 10:00 Uhr (200 Baht). Wer nicht so lange warten will, kann auch einen Platz auf einem Speedboat ergattern. Diese fahren ab 8:00 Uhr jede halbe Stunde für 350 Baht und benötigen für die Strecke nur 45 Minuten.

Große Hotels oder Anlagen gibt es auf der Insel nicht. Wer Remmidemmi sucht, ist hier verkehrt aufgehoben. Wer allerdings mal richtig runterkommen will, ist hier richtig.

Wir wohnen im Hornbill Hut Bungalows am Long Beach (oder Ao Yai Beach). Eine nette weitläufige Anlage mit netten Besitzern :).

Koh Phayam ist ein wenig „anders“ als andere Inseln in Thailand. Es gibt kaum Kokosnuss-Palmen, dafür beherrschen Cashew-Nuts-Bäume das Bild (und den Geruch). Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb nicht allzu viele Leute hier her kommen.

Das übliche „Thailandklischee“ fehlt :).

Es gibt keine Autos auf der Insel. Am Pier stehen Mopedtaxis, um die Touristen zu den jeweiligen Bungalowanlagen zu bringen. Vor 5 Jahren gab es hier nur Schotterpisten, diese sind inzwischen mehr oder weniger geteert. Solche Straßen gehören in 2 Jahren wahrscheinlich der Vergangenheit an ….


Lasse und Thies sind begeistert und haben sich gleich 2 Mopeds gemietet.


Für uns Mädels ist das natürlich praktisch, wir sind dadurch ein wenig beweglicher :).

Aber was heißt hier auf der Insel schon „beweglich“. Man kann die Koh Phayam in einem Tag zu Fuß umrunden und es gibt auch nicht viel zu tun.

Man schaut auf die überall hängenden Hängematten, legt sich dort hinein, man schaukelt ein bisschen auf den ebenfalls überall hängenden Schaukeln, beobachtet die Krebse im blendendweißen Sand und abends ruft der Sundowner.

Wenn man „richtig“ was erleben will, fährt (oder geht) man auf den Viewpoint und schaut über die Küste.



Oder man macht einen Ausflug in die „Inselhauptstadt“, die aus 2 Straßen besteht und in der man Thai-Rum oder Hängematten kaufen kann. Oder halt ein Boot für die nächste Tour mieten …

Außerdem gibt es noch einen kleinen Tempel im Wasser und ein paar Buddhastatuen auf einem Berg.

Lazy days … very lazy days! Mich freut sehr, dass Lasse und Thies sich hier so wohl fühlen. Ich für meinen Teil könnte langsam auch wieder los und eine andere Insel entdecken 🙂

Aber Lasse kriegen wir von Kho Phayam nicht mehr runter!

Bleiben wir halt hier, werden brauner und brauner und schauen weiter auf die See und die Sonnenuntergänge …

Gibt wirklich schlimmeres im Leben :)! Oder?

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