Magische Nacht unter den Sternen in der Wüste

Dieses Wochenende habe ich einen weiteren Punkt meiner bucket list „abgearbeitet“! Komisch, was man so nach einigen Wochen Auszeit als „Arbeit“ ansieht … Die Prioritäten werden ganz anders gesetzt 🙂


Wir haben eine Kamel-Safari durch die Wüste gemacht. Naja, eigentlich waren es mehr Dromedare, aber das war mir ziemlich schnuppe 🙂



Jedem, der nicht im „Gleichgewicht“ ist, empfehle ich solch eine Tour! Man sitzt auf seinem Tier, wird sanft hin- und hergeschaukelt und kann die Gedanken meditativ an sich vorbei ziehen lassen. Und glaubt mir … da kommen viele Gedanken hoch! 

Sehr entspannend, sehr relaxend und noch besser, als sich beim Yoga die Arme und Beine zu verrenken 🙂
Bevor es in die Wüste ging, haben wir noch die alte Geisterstadt Kuldhara „besichtigt“ und Halt in einem kleinen Dorf gemacht, um den Proviant aufzuladen.


Highlight für mich persönlich waren aber nicht nur die Ritte auf dem Kamel, sondern die gestrige Nacht in der Wüste.


Unsere Guides haben abends (wie auch mittags schon) auf einem Lagerfeuer mit einem Topf und einer Eisenplatte ein fantastisches 3 Gänge Menü gezaubert. 

Ich hab derweil nichts gemacht, mich einfach nur (wieder einmal) gefragt, weshalb wir in Europa eigentlich so „gestopft“ sind.

Ich versuche, meinen Haushalt ziemlich frei von unnötigem Kram zu halten und nichts Überflüssiges zu kaufen und zu horten. 


Aber selbst ich besitze ungefähr 7 Töpfe verschiedener Größen, 2 Bratpfannen und einen Wok. Dazu 4 Herdplatten, 1 Wasserkocher und einen Backofen. Braucht man alles nicht … jedenfalls nicht in Indien 😉 

Nach dem Essen wurde auf Wasserkanistern und Öldosen musiziert. Monotones tranceartiges Trommeln, dazu wurden (h)indische Lieder gesungen. Später kamen noch Volkslieder aus „unseren“ Ländern hinzu.

Wir waren eine recht bunt gemischte Gruppe mit insgesamt 9 Leuten (2 Mexikanerinnen, 1 spanisches Pärchen, ein älteres englisches Pärchen, 1 Inderin, die in Australien lebt, und halt Hannah und ich). 

Ich habe erst dort unter dem Sternenhimmel gemerkt, wie ausgelechzt ich nach der ganzen Zeit, in der wir ja mehr oder weniger alleine oder halt nur mit Nepalesen und Indern zusammen waren, eigentlich nach westlicher Gesellschaft war. Aber das ging nicht nur mir so. Wir alle kamen aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus …

Irgendwann wurden Matratzen überall in der Wüste verstreut in verschiedenen Ecken unseres Rastplatzes ausgerollt und ab ging es in die Heia. Ich habe traumhaft geschlafen! Kein dicker fetter Käfer ist in mein Ohr gekrabbelt (das war Hannah’s größte Sorge) und wenn ich doch einmal kurz die Augen aufgemacht habe, hatte ich über mir einen traumhaften Sternenhimmel. Absolute Stille …


Nach einem ausgiebigen Frühstück mit viel Obst und noch mehr Tee ging es dann mittags zurück nach Jaisalmer. 


Wie haltet ihr das eigentlich? Habt ihr eine bucket list (oder Löffelliste), die ihr „abarbeitet“? 

Erfüllt ihr euch eure Träume? 

Und freut ihr auch immer so, wenn ein Wunsch in Erfüllung geht? 

Oder redet ihr nur davon und verschiebt es auf später?

Macht es nicht … setzt es einfach um 🙂



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s