Oh wie schön ist Pushkar!

Ich denke, Janosch wird es mir verzeihen, wenn ich seinen Buchtitel ein wenig für meinen Blog abgewandelt habe 🙂

Pushkar ist bereits jetzt eines meiner Highlights auf dieser Tour! Wenn ich mich nicht mit meinem Süßen irgendwo im Süden Indiens verabredet hätte, könnte ich hier glatt mein 3 Monats-Visum für Indien absitzen 🙂

Es gibt nicht viel zu tun … 


Es gibt kein Fort, das man erkunden und keinen Stadtpalast, den man besuchen „muss“. Dafür gibt es ca. 500 kleine und große Tempel und einen heiligen Lake in der Mitte der Stadt. 

Der See mit seinen Ghats gilt vielen Indern als heilig. Insofern herrscht hier ein reges gläubiges Leben. Viele Hindus pilgern nach Pushkar, um sich im See von ihren Sünden reinzuwaschen und für die Gesundheit ihrer Familien zu bitten.


Aber es ist halt auch kein reiner Pilgerort! 


Pushkar ist eine gewachsene lebhafte Kleinstadt in einem Tal ziemlich genau in der Mitte von Rajasthan (der nächste größere Ort ist Ajmer, dort befindet sich auch ein Bahnhof). 

Die Straßen (und Dächer) sind voll mit Menschen, Kühen, Hunden, Kamelen und Essens- und Marktständen. Das Leben spielt sich von morgens bis spät in die Nacht auf der Straße ab und alle Leute scheinen miteinander verwandt zu sein. Jeder kennt jeden und nach 3 Tagen kennt auch jeder uns! 



Und Pushkar hat für mich genau die richtige Größe! Es ist nicht so riesig (15.000 Einwohner), es ist aber auch nicht so klein, dass wir die ganze Zeit angestarrt und fotografiert werden.



Insofern easy living!



Vom wundervollen Inn Seventh Heaven sind wir inzwischen ins Diamond Haveli umgezogen. 

Eigentlich wollten wir ins Mama Luna, weil wir die Leute dort so nett fanden. Aber Marvi (der Besitzer unseres jetzigen Guesthouses) hat uns auf der Straße angesprochen und uns ein Zimmer bei sich zum gleichen Preis (300 Rupien) angeboten. Was soll ich sagen? Natürlich sind wir „nur zum Gucken“ mitgegangen und gleich hängen geblieben 🙂


Sehr schöne Dachterrasse mit vielen Hängematten und Schaukelstühlen, dazu ein Yogaplatz und einen traumhaften Blick auf die Berge. Nur die Internetverbindung könnte besser sein … 

Und die Affen etwas weniger frech 🙂

Die Stimmung in Pushkar ist im übrigen sehr relaxt! Was vielleicht auch an den Special-Lassis liegt, die überall angeboten werden 🙂

Pushkar ist nämlich heilige Stadt! Insofern gibt es nur rein vegetarisches Essen (größtenteils sogar veganes!) und es wird auch kein Alkohol verkauft. Weder in den Shops noch in den Restaurants … 

Wir vertreiben uns die Zeit damit, in den Hängestühlen auf der Terrasse zu lesen, Yogaübungen zu machen, im Musik-Shop CD’s anzuhören, mit den Leuten Chai zu trinken und zu reden und auf den See zu schauen.

Außerdem haben wir heute ein entzückendes Aussteuer-Geschenk für Greta Ernestine (Herzlich willkommen auf dieser schönen Welt, Baby!) gekauft und Hannah hat sich ein Helix stechen lassen.


Ihr merkt, wir sind schwer beschäftigt 🙂

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