Relaxte Tage in Coffee Bay

Wir haben uns in den Drakensbergen dazu entschlossen, noch ein paar Tage in Coffee Bay zu genießen, bevor wir unsere restliche Zeit im Krüger verbringen möchten. 

Ob das klappt, wissen wir allerdings noch nicht. Um eine Buchung vornehmen zu können, benötigen wir erst einmal eine einigermaßen stabile Internetverbindung. Davon sind wir leider weit entfernt! 

Außerdem heißt eine Buchung in Afrika auch nicht unbedingt, dass diese Buchung dann auch Bestand hat und man wirklich übernachten kann. Kunde droht mit Auftrag würde ich das in Deutschland nennen … Was ich hier in den 5 Wochen Afrika erlebt habe, habe ich in 23 Jahren Asien nicht erlebt.

Coffee Bay ist nicht nur klein, Coffee Bay ist auch sehr afrikanisch. 



Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendjemandem in Kapstadt bewusst ist, wie die Leute hier leben und improvisieren.



Hannah und ich haben uns ziemlich schnell angepasst und wohnen ebenfalls sehr afrikanisch mit Ziegen im Garten und Kühen vor dem Gatter. 


Unser Haus liegt etwas abseits von unserer eigentlichen Unterkunft. 

Um ins Restaurant oder halt auf die andere Seite des Dorfes zu gelangen, müssen wir daher jedes Mal einen Fluss durchwaten. Zusammen mit Kühen, Pferden, Ziegen und vollbeladenen Pick-ups.

An manchen Tagen ist das Wasser schön flach, an manchen allerdings standen wir auch schon urplötzlich bis zu den Oberschenkeln im Wasser … 


Die Küste ist traumhaft schön.


Die Strände allerdings weniger. Kein Vergleich mehr mit der Gardenroute und den sauberen Stränden dort. Hier liegt viel Müll und Plastik und die Tiere liegen auch gerne mal Strand rum. 


Wir nehmen meistens die Hunde aus dem Coffee Shack mit, wenn wir an den Strand gehen. Ich gehe mal davon aus, dass uns hier nichts passieren kann (aber das habe ich am Myoli Beach ja auch gedacht), aber sicher ist sicher. 

Ansonsten gibt es zu Coffee Bay auch nicht viel zu schreiben. 

Täglich müssen wir als Fotomodelle für afrikanische Frauen herhalten, die sich gickelnd neben uns den Sand schmeißen und um ein gemeinsames Foto bitten.

Abends sitzen wir am Feuer, unterhalten uns mit den Leuten und hören aus der Ferne Trommelgeräusche. 

Und morgens stehen wir halt früh auf und lassen dann das Leben erneut auf uns regnen 🙂

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