Sicherheit auf Reisen … und in Indien allgemein!

Wie das Leben so spielt … haben 2 Frauen oft die gleichen Gedanken 🙂

Thies und ich waren vorgestern abend mit den Kiddies essen, Hannah’s „Familien-Nach-Geburtstagsfeier-Tag“. Ein rundum netter Abend, abgesehen davon, dass ich viel zu viel gegessen habe und meine in den letzten 4 Wochen mit eisernem Sport (hoffentlich) schon wieder etwas in Form gebrachte Figur wahrscheinlich wieder in ihren Ursprungszustand von Anfang Januar versetzt habe …

Vielleicht sollte ich noch einmal kurz ausführen, wer Thies und die Kiddies sind? Schließlich kennt uns ja nicht jeder …
Thies ist mein Ex-Mann und der Vater meiner Kinder Lasse (inzwischen 18 Jahre) und Hannah (die hier im Blog ja schon manchmal präsent und gerade 16 geworden ist).
Thies und ich wollten – wie es eigentlich jeder möchte, wenn er heiratet – natürlich unser Leben zusammen bleiben und gemeinsam alt werden. Meistens ändern sich die Lebenspläne aber, wenn man sich in jungen Jahren kennenlernt. 
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir sind seit ungefähr 10 Jahren getrennt, waren aber bis zur Hochzeit von Thomas und mir Mitte letzten Jahres immer noch verheiratet und haben trotz unserer Trennung immer noch gutes Verhältnis zueinander.

Thema beim gemeinsamen Essen war natürlich auch die große Reise von Hannah und mir ab September. 

Lasse bekommt von mir ebenfalls ein Flugticket spendiert, damit die Sehnsucht nach „Mutti“ und seiner Schwester nicht zu groß wird und auch Thies ist am Überlegen, ob er uns (naja, wohl eher Hannah!) zwischendurch einmal besuchen bekommt. 
Auf jeden Fall kamen wir auf unsere angedachte Route zu sprechen und ich gab zu, dass ich vor Afrika schon ein wenig Respekt habe und das eher ruhig und gut informiert angehen lassen werde.
Thies meinte daraufhin, dass er viel mehr Sorgen um uns hat, wenn wir durch Indien touren.

Wie (wahrscheinlich) jeder weiß, ist Indien seit ca. 2 Jahren sehr präsent in den Medien, was Vergewaltigungen angeht. 
Wie aber auch jeder weiß, der mich persönlich kennt, habe ich dazu eine etwas differenzierte Meinung. Ich bin nämlich der Meinung, dass reisen in ca. 85 % der Länder auf dieser schönen Erde sehr viel gefährlicher ist!
Und dann habe ich gerade gestern im Netz diesen schönen Blogeintrag von Ute gefunden, den ich nach Nachfrage auch gerne bei mir verlinken darf:
Der Beitrag von Ute ist meiner Meinung nach genial! Besser hätte ich es nicht schreiben können!

Danke Ute!

Sehr interessant sind aber auch die Kommentare aufgrund ihres Eintrags! 

Ich denke, man kann gewisse Sachen einfach nicht ausschließen. Das gilt aber ebenso für meinen Kiez auf St. Pauli als auch für die S-Bahn-Fahrt nachts mit der S3 in Hamburg.

Jede Frau sollte (und muss es leider immer noch) mit „wachen“ Augen durch’s Leben gehen. Und dazu gehören halt auch Sachen wie Bekleidung, Selbstvertrauen und Selbst“bewusstsein“. Öfter mal die Schnauze aufmachen und sich nicht verstecken!

War schon mal jemand in solch Pauschalreiseländern wie … Tunesien? Ägypten? Türkei? 

Ich schon! Danke vielmals! In Tunesien bin ich mit 18 Jahren auf einer Pauschalreise „abgefischt“ (ich will jetzt mal bewusst nicht „gekiddnappt“ sagen) worden und habe es nur mit Hilfe eines Barkeepers geschafft, dort raus zu kommen. „Go this way! Don’t be afraid of the dogs! I will keep them!“ 

Aber das ist eine andere Geschichte, die ich zum Glück schon vollkommen verdrängt habe … die Zeit heilt alle Wunden :).

Oder aber auf Jamaica? Venezuela? Auch mit diesen Ländern (oder einem Bruchteil der Menschen) habe ich meine Probleme!

Jamaica! Traum jedes Touristen! Karibikfeeling! Easy going! Ganja!  Blaues Wasser! Weiße Strände! Rum!

Super Werbe-Attitute! 

Ich bin (sehr naiv) alleine dort hingeflogen. Juppiduh, ich flieg mal eben nach Jamaica und mache mir dort eine schöne Zeit!

Nach 1 Tag (!) war ich von der sehr sexuellen Anmache, dem Angegrapsche, dem „Ich reib noch mal eben meinen dicken Schwanz an dir, auch wenn wenn du nur im Supermarkt Bananen kaufen willst“ und dem aggressiven „Hinter-die-Häuser-Geziehe“ der Typen fertig mit Jack und Büx. 

Ich bin auch in meinen jungen Jahren oft und gerne alleine durch die Gegend gezogen, aber diese „peacige“ Insel hat mich geschafft. Und wahrscheinlich habe ich sie auch unterschätzt …

Nun muss man wissen, dass „Rent a Dread“ auf Jamaica halt ein „normales“ Einkommen ist (ich habe noch nie so viele dicke amerikanische Touristen mit bildhübschen Jungs gesehen), aber ICH wollte halt Reggae hören und in der Hängematte liegen … Hängematten gab es dort allerdings nicht, ebenso wenig wie Entspannung für mich.

Mega-anstrengend!  Am 2. Tag meines Aufenthaltes in Jamaica habe ich mir bewusst 3 Typen gesucht, mit denen ich mir ein Zimmer geteilt habe. Und damit war der Urlaub für die 3 praktisch auch vorbei … sorry! 

Von dem Machetten-Mord genau vor unserem Bungalow im Zitronenhain will ich jetzt gar nicht mal reden …

Manche Sachen kann ich echt gut verdrängen … Wer aber die genaue Geschichte wissen will, kann mich gerne anschreiben …

Und wer war schon mal mit einem knappen roten Mini in der Talstraße in Hamburg unterwegs? Ich schon … und das war auch nicht schön!

Was ich also damit sagen will … es gibt meiner Meinung definitiv gefährlichere Länder als Indien!

Ich bin gespannt, wie eure Meinungen dazu sind!

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