Erkunden des Valle Gran Rey

Vollkommen aufgelöst aufgewacht, wilde Träume von Sylvia und Heike und Thomas gehabt. Die von Thomas waren natürlich die nettesten :). Hab Sehnsucht …

Teechen auf der Dachterrasse getrunken und mich dabei in eine meiner vielen Wolldecken gekuschelt. Ist halt auch hier Winter, auch wenn die Sonne scheint!






Als die Sonne gegen 10.00 Uhr hinter meinem Berg rauskam, das Tal „erkundet“. Einmal von Süden nach Norden gelatscht und festgestellt, dass hier alles doch recht eng beieinander ist, auch wenn eine Tour ca. 5 km lang ist.

Die Dörfer gehen aber ineinander über, es gibt viel zu sehen (und zu fotografieren) und insofern flutscht das ganz gut.







Auf der „Hintour“ die Straßen entlang gelaufen, auf der „Rücktour“ durch die Bananenfelder und am Strand entlang zurück – war definitiv kürzer und schneller !Auf der Rücktour eingekauft und (nachdem ich mir ein Fahrrad bis morgen mittag gemietet) eine wunderbare Brotzeit auf meiner Terrasse gehabt – Schinken, Baguette, Chorziio, Mojo und Rotwein. Vom Essen und dem ganzen Gelatsche war ich so erschöpft, dass ich erst einmal eine kleine Mittagspause auf meiner Liege machen musste  ….

Am späten Nachmittag dann mit meinem Fahrrad zur „Schweinebucht“ geradelt – FKK-Strand, an dem es wohl doch noch mehr oder weniger erlaubt ist, dort wild zu campen.

KEIN Wind, KEIN rauher Atlantik, sehr sutsche, schön und entspannt. Außerdem alles sehr peacig. Saranaysis haben dort eine kleine Communitiy eingerichtet (für ein – wie ich finde – Schweinegeld, ich hab mir den Aushang angesehen),aber  insofern ist der Spirit da auch recht relaxt. Die Saranayis lassen die wildcampenden Hippies Hippies sein, die Hippies können sich die Sessions bei den Saranayis sowieso nicht leisten – man kommt sich somit halt nicht in die Quere :).




„Meine“ Hippies von der Fähre habe ich heute auch schon 4 x getroffen, so langsam kommt ein Lächeln über ihre Lippen. Mag auch daran liegen, dass der eine Hund jedes Mal auf mich zugelaufen kommt und sich freut, mich anzubellen (oder mich zu sehen?) …

Ein bisschen am Steinstrand gesessen, Blicke nach El Hierro wandern lassen und irgendwann gegen Abend dann zurück nach La Playa geradelt (da bin ich heute vormittag schon hingelaufen) und einen Sundowner bei Maria genommen.

Hatte Speedy mir schon erzählt, dass „man“ sich dort jeden Abend trifft und genau so war es auch.

Habe Thorsten getroffen, habe Karin getroffen und auch den Typen von gestern abend. Alle sitzen auf den Steinen und gucken den Sonnenuntergang an … und alle haben dicke Jacken an 🙂

Hab eine Einladung zu einer Party heute abend nach dem Karneval bekommen. Die Party findet gleich bei mir um die Ecke statt. Kleine Kneipe, an der ich gestern abend schon vorbei gegangen bin … mal schauen, ob ich mich nachher noch aufraffen kann.

Danach  noch nach La Calera geradelt. Im Netz sah es ja so aus, als wäre dieses schöne Dörfchen weit weg vom Strand, aber mit Fahrrad ist das kein Problem. Aber anstrengend ist es schon :)!

Bergauf, bergab und leider wieder bergauf … Ich glaube, ich bin hier in Vueltas schon ganz gut aufgehoben. Und in La Calera hatte ich dann auf einmal auch Handyempfang – Mein Süsser rief mich an! Er hat für 2 Tage die Baustelle gewechselt, wenn ich das richtig verstanden habe. Hat Christian Nanning gewollt, dass er dort mit hin kann. Sozusagen ein Ritterschlag! Schrieb ich das ganze letze Jahr schon, dass ich ihn toll finde <3?

Daraufhin gleich versucht meinen Vater anzurufen, da war das Netz aber schon wieder weg. Ich habe seit Jahren nicht so viele Telefonzellen gesehen, vor denen Wartesschlangen sind. Komme mir ein bisschen vor, wie mit 17 auf Korsika …

Tut der spanischen Telefonica oder wem auch immer ganz gut, die Handynetzbetreiber verdienen in diesem Tal auf jeden Fall kein Geld.ist sonst noch passiert? Nix! Bin gelaufen, geradelt, hier einen Cafe con Leche, dort einen Weißwein, hier mal an den Strand, da mal ein wenig in die Höhe und das wars …



Sehr entspannter Tag!

Nun rufen die caribischen Klänge des Karnevals – hört sich an, als wäre 2 Straßen unter mir die Hölle los. Fette Bässe, die in den Bergen rund um mich herum hin und her dröhnen und viel Gelächter …. Ich wäre ja blöd, wenn ich mir das nicht noch einmal anschauen würde :).



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s