wunderschönes Bhaktapur

Bhaktapur ist die älteste Stadt Nepals und Weltkulturerbe. Bei meiner letzten Reise nach Nepal habe ich hier leider nur einen Nachmittag verbracht, mich aber damals schon in diese Stadt verliebt.

Bin ich immer noch verliebt? Ja! Definitiv ja!

Bhaktapur ist eine der Städte, die am meisten durch das Erdbeben 2015 gelitten haben. Viele der alten Tempel sind zerstört, ebenso viele Häuser. Nichtsdestotrotz ist der „Spirit“ der Stadt immer noch zu spüren.

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An allen Ecken in der Altstadt wird gehämmert, gezimmert, gebaut. Und glaubt mir – ICH hätte schon längst aufgegeben. Aber die Leute sind fröhlich, stolz auf ihre Stadt und wollen, dass sie wieder im alten Glanz erstrahlt.

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Nachdem ist gestern bewusst ziellos durch die Stadt geschlendert bin, um die Stimmung einzufangen, habe ich mir heute einen „Guide“ genommen und bin mit ihm die ganze Stadt abgelaufen. Meiner Meinung nach kann man Städte nämlich nicht „erfahren“, sondern diese einfach nur „erlaufen“.

„Guide“ müsst ihr im übrigen nicht so verstehen, dass man wie in Europa üblich in ein Tourismusbüro geht und einen Führer bucht, sondern, dass man einfach durch die Stadt schlendert und darauf wartet, dass einen irgendjemand anspricht. Dauert in Asien ungefähr 20 Sekunden 🙂

Palden und ich haben einen wunderbaren Tag miteinander verbracht. Er wurde nicht müde, mir neben den Haupttempeln in der Stadt auch die kleinen versteckten Dinge zu zeigen. Ich möchte euch jetzt nicht mit vielen Tempelbildern langweilen, aber ein paar Momentaufnahmen müssen sein.

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Was finde ich eigentlich so spannend an Nepal?

Zum einen natürlich die Menschen, die unglaublich freundlich und interessiert an einem sind. Zum anderen – und das ist mir erst heute aufgefallen – das friedliche Miteinander der verschiedenen Religionen. Buddhistische und hinduistische Tempel stehen an gleichen Plätzen. Es gibt sogar Tempel, die für verschiedene „Götter“ gleichzeitig gebaut wurden.

 

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Dieser zum Beispiel!

Heute Mittag fand ich die Atmosphäre im wahrsten Sinne „berauschend“. Ehrlich gesagt hätte es mich nicht gewundert, wenn zu Ehren Shivas noch irgend ein Tier geschlachtet worden wäre. Ich bin deswegen extra kurz vor Sonnenuntergang noch einmal zu dem Platz gelaufen (da ist auch das Foto entstanden) und es herrschte ein ganz andere sehr friedliche Stimmung. Wie Ihr seht, lebt die Ziege auch noch und ist nicht geopfert worden 😉

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Ich könnte noch viel mehr über Bhaktapur und die vielen lieben Menschen und die tolle Stimmung in der Stadt schreiben. Aber mein Herz ist so voll, dass ich wirklich nicht weiß, was dabei heraus kommt. Daher ist heute definitiv weniger mehr …

Morgen geht es weiter nach Kathmandu und übermorgen dann nach Bhutan. Ich bin sehr gespannt auf das Land mit dem Bruttonationalglück!

 

 

 

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