Das Paradies hat einen Namen …

Koh Lipe, Koh Lipe, Koh Lipe … Ich kann es gar nicht oft genug sagen!
 
Allerdings habe ich stark mit mir gerungen, ob ich wirklich Werbung für dieses paradiesische Fleckchen Erde machen möchte …
 
 
Koh Lipe hat sich in den letzten Jahren sowieso schon stark verändert. 
 
Es lief ab wie immer … Einige wenige Leute erzählten hinter vorgehaltener Hand von der Insel und flüsternd wurde dieser Geheimtip weitergegeben. Irgendwann hat dann wohl irgendjemand nicht mehr geflüstert, sondern den Namen laut ausgesprochen und Koh Lipe wurde bekannter. Aus 6 kleinen Bungalows wurden im Laufe der Zeit 30 verschiedene Unterkünfte jeder Preisklasse und aus einem Essensstand diverse Restaurants.
 
 
Und Koh Lipe wurde sicherlich auch durch solche Blogeinträge bekannter, wie ich ihn gerade schreibe …
 
 
Ich hoffe sehr, dass Koh Lipe nicht den Weg von Koh Phi Phi geht und irgendwann genau so überlaufen ist. Anzeichen dafür gibt es bereits. Auf der Insel führt eine „Walking Street“ von einem Beach zum anderen, an dem sich mehrere Restaurants, Bars und Unterkünfte breit gemacht haben.
 
Es gibt inzwischen einen 7 Eleven und seit Anfang des Jahres auch einen Geldautomaten auf der Insel.
 
Man ist also nicht mehr auf ausreichend Bargeld oder Wechselstuben angewiesen, die einem für eine dicke Kommission Geld auf der Kreditkarte auszahlen.
 
Allerdings liegt Koh Lipe noch zu weit ab von der üblichen Route. 
 
Die Fähre von Koh Lanta benötigt 6 Stunden bis zu diesem entzückenden Fleckchen Erde. Die Anreise per Flieger ist beschwerlich und benötigt ebenfalls viel Zeit. Die nächsten Flughäfen befinden sich in Hat Yai und Trang. Sie sind klein und werden nicht allzu häufig angeflogen. Von dort aus muss man zum Pier nach Bak Bara fahren (ca. 2 Stunden per Minibus) und dort noch einmal auf die Fähre umsteigen (ebenfalls 2 Stunden). 
 
Da geht ein Urlaubstag schnell mal flöten 🙂
 
Außerdem hat Koh Lipe noch keinen Pier!
 
Je nach Wasserstand bedeutet dies bei Hochwasser entweder draußen auf dem Meer in ein kleines Longtailboot umzusteigen oder bei Ebbe durch’s Wasser zu laufen. Schon mal probiert, mit Rucksack bei Wellengang in ein kleines Boot umzusteigen? Soll heißen von dem großen Boot in das kleine Boot zu hüpfen? Das kann schon recht ungemütlich werden … Aber gerade solche Anfahrtswege halten die Massen noch fern.
 
 
Und Koh Lipe ist teuer! Die Preise im 7 Eleven sind doppelt so teuer wie auf Koh Lanta und das durchweg für alle Artikel. Die Übernachtungspreise können die geplante Reisekasse ebenfalls durcheinander bringen. Für solch einen Mattenbungalow ohne Moskitonetz inside und nur mit einer Matratze auf dem Boden werden 1.200 Baht verlangt!
 
 
Das ist schon heftig!
 
Wir zahlen jetzt übrigens auch 1.200 Baht, können aber wenigstens abschließen und haben einen Fan.
 
Aber die Preise sind vergessen, wenn man in das glasklare Wasser hüpft. Man kann den ganzen Tag ohne Taucherbrille „Findet Nemo“ spielen. 
Und der Strand ist so blendend weiß, dass man ihn kaum angucken kann. Ich jedenfalls habe ohne Sonnenbrille auf der Nase arge Probleme damit 🙂
 
So, nun aber genug mit Werbung. Der Strand ruft … 
 
Was anderes als beachen oder schnorcheln, lesen und relaxen kann man auf Koh Lipe übrigens auch nicht tun. Die Insel ist wirklich klein. Aber da ich mich ja schon immer herrlich mit mir selbst beschäftigen und dem lieben Gott den Tag stehlen konnte, stört mich das nicht großartig 🙂
 
 

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