Parallelwelten …

Kleines Update, da ihr so lange nichts von uns gehört habt …

Erst einmal „Happy new year“! Meine übliche Jahresmail fällt diesmal aus 🙂

Hannah lässt ebenfalls grüßen!
Nach etlichem Hin und Her ist mein Mann seit Silvester bei uns „zu Besuch“. Wir hatten leider ein paar „Eingewöhnungsschwierigkeiten“. Er ist erst vor einer Woche von seinem Job aus den Staaten zurück nach Deutschland geflogen und war ziemlich durch. Und ich? Ich bin wahrscheinlich doch weiter weg als ich bisher angenommen habe …

Wir haben uns darauf verständigt, dass wir zur Zeit in verschiedenen Parallelwelten leben 🙂

Es fing schon damit an, dass wir uns am Flughafen verpasst haben. Meine Laune war ehrlich gesagt nicht die Allerbeste, als er nicht erschien :(. Er meinte, ich hätte ihn in meiner Welt nicht wahrgenommen. Ich allerdings denke, er war mit seinen Gedanken wahrscheinlich noch bei seiner Arbeit und hat mich ebenfalls nicht wahrgenommen. 

Nun mal ehrlich: Kann man mich übersehen???

Nun ist aber alles gut und wir genießen die Zeit miteinander.

Silvester haben wir natürlich am Strand verbracht! Gefühlt hat dieses ganz Indien getan. Es war brechend voll!

Das Feuerwerk war einfach grandios! Ich bin überhaupt kein Freund von Knallereien und hatte ehrlich gesagt auch ein bisschen Schiss. Schließlich würde ich ja auch niemals freiwillig einen Silvesterabend an den Landungsbrücken verbringen … Ich hatte allerdings einen ziemlich guten Platz etwas oberhalb der Menschenmenge im Royal Touch und konnte wunderbar in den Himmel schauen, ohne dass mir irgendwelche Böller vor die Füße geflogen wären. Böller an sich gab es (meiner Meinung nach) sowieso nicht so viele. Thomas sieht das allerdings anders! Parallelwelten 🙂

Der Himmel war voll mit Leuchtlaternen und der Strand war schwarz vor Menschen! Man kam kaum durch die ganzen hüftschwingenden Leute hindurch. Mir persönlich war es viel zu voll und auch ein wenig zu asselig. In vielen Bundesstaaten Indiens gibt es keinen Alkohol zu kaufen. In Goa ist Alkohol offen zugänglich, insofern wurde hier natürlich gebechert, was die Bottlestores hergaben. Schnapsleichen am Strand und viel Müll bestimmten am Neujahrstag das Bild am Strand …

Wir sind schlussendlich im Cuba gelandet und haben dort bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Ich für mich und Thomas für sich! Wieder Parallelwelten 🙂 Mir persönlich ist das gar nicht so aufgefallen, aber wenn er das meint …. ❤

Alle unsere „Freunde“ waren dort, insofern hatten wir wirklich eine schöne Nacht! Den Neujahrstag haben wir – wie wahrscheinlich der Großteil der Weltbevölkerung – mehr oder weniger vergammelt. Hinzu kam, dass das Wetter ziemlich mau war und man daher auch gut in der Hängematte liegen bleiben konnte.

Morgen oder übermorgen verlassen wir Palolem. Ich mag gar nicht daran denken und könnte jetzt schon losweinen. 

Wir werden mit dem Nachtbus nach Hampi fahren und mal wieder ein wenig „Indien“ haben. Tempel anschauen, auf irgendwelchen Felsen sitzen und den Sonnenuntergang anschauen, Kühen ausweichen, Bier in Teetassen serviert bekommen (wenn überhaupt).

Ich freue mich sehr auf Hampi, bin aber auch sehr wehmütig, diesen Platz zu verlassen. Wir werden aber definitiv Ende nächster Woche oder Anfang übernächster Woche nach Palolem zurückkommen, bevor wir dann weiter nach Gokarna fahren.

Insofern werde ich beim (ersten) Abschied wohl hoffentlich nicht so ganz in Tränen aufgelöst sein …


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