Kathmandu feels like coming home!

Wir sind schon wieder in Kathmandu!

Und es ist wie nach Hause kommen 🙂

Kein Wunder, inzwischen sind wir ja das 3. Mal in diesem Moloch von Stadt. Wir übernachten wieder bei Hari im Zen Bed & Breakfast und alle Leute auf den Straßen erinnern sich an uns.

„Mom! You’re back! How nice!“

„Mam, how was Pokhara? Do you remember me?“

„Mom! Now you want to buy some hashish, okay? You have to! You are in Shivas country!“

„Oh! You’re back! Nice to see you again! What did you do the last days?“

Ich rede hier wohlgemerkt nicht von den Leuten in unserem Guesthouse und dem Schneider und den Verkäufern in unserer kleinen Gasse, sondern von den Leuten auf den Straßen in Thamel.

Kathmandu ist immer noch staubig und dreckig, allerdings längst nicht mehr so voll mit Touristen, wie noch vor 4 Wochen. 

Vielleicht erinnern sich die Leute deswegen so genau an uns?

Ansonsten ist alles beim Alten. Die Affen hangeln sich auf durchhängenden Stromkabeln über die Straßen, die Rikschafahrer haben ihre Fahrzeuge mit bunten Blumen geschmückt, überall schalt „om mane padne hum“ durch die Straßen und die Kinder drängen sich beim Spazierengehen an uns und halten unsere Hände und üben mit uns Englisch.

Und wisst ihr, was ich persönlich ja auch ganz schön finde? Ich fühle mich so „wissend“ :). 

Wenn ich mir die Gespräche anderer Leute so nebenbei anhöre, muss ich immer nur grinsen. Vielleicht nicht ganz die feine Art, aber es ist halt so …

Wie komme ich zu dem und dem Platz? Wie teuer ist ein Taxi? Wie lange dauert es zu dem und dem Tempel? Kann ich zu Fuß nach da und da gehen? Wo finde ich ein Reisebüro? Wo ist der Busstand? Wie komme ich nach Pokhara und wie teuer ist ein Ticket? Wann wird der Strom üblicherweise abgestellt? Wie teuer sind Yogastunden, Jacken, Tee, Haarbänder, Hosen, Ersatzadapter, Shampoo, Bücher, Zahnpasta, Kekse und so weiter?

All das weiß ich bereits :)!

Ich muss mir darüber keine Gedanken mehr machen und schon gar nichts in Erfahrung bringen!

Ich kann einfach nur morgens auf die Dachterrasse gehen, den Blick über die Häuserschluchten gleiten lassen, gucken, ob ich einen Berg entdecke und danach runter gehen, mit Hari und Suri plauschen und mein Frühstück bestellen 🙂

Wahrscheinlich ist Kathmandu für viele Leute der Horror. Ich allerdings bin so verliebt in diese Stadt, dass ich bereits jetzt gar nicht an unseren Abschied denken mag …

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