2 Tage Auszeit in Dhulikhel

Dhulikhel ist ein kleines Bergdorf, ca. 40 Kilometer von Kathmandu entfernt.

Auch hier soll – ebenfalls wie in Nagarkot – der Blick auf die Berge traumhaft sein.

Soll wohlgemerkt!

Die Berge zieren sich mädchenhaft und verstecken sich hinter den Wolken :(.

Bis gestern morgen soll nach Auskunft unseres Vermieters alles prima gewesen sein. Bester Blick auf die 7.000er des Himalyas. Und das seit Tagen!

Pünktlich zu unserer Ankunft gestern mittag verhüllten sie sich in Wolken! 


Sollte mir das zu denken geben? Soll ich sie vielleicht nicht sehen? Ist das ein Zeichen, dass ich noch einmal nach Nepal fahren muss? Was ich sowieso tun werde?

Wir wohnen am Ende der Straße (im wahrsten Sinne des Wortes) auf einem Bergkamm in einem kleinen Homestay bei einer netten nepalesischen Familie. 2 Zimmer in einem Privathaus, auch wenn sie die Unterkunft groß als „Lodge“ anbieten 🙂

Dorfanschluss ist natürlich inclusive. 


Die Kinder rennen aus den Häusern und schreien „What’s your name? What’s your name? What’s your name?“ und lachen sich schlapp, wenn wir versuchen, ihre Namen (die für uns größtenteils unaussprechlich sind) zu wiederholen. 


Die Frauen lächeln uns verschämt an und ziehen ihre Schals über die Gesichter.

Und die Männer? 

Die können ihr Glück kaum fassen, dass sie 2 propere Europäerinnen zu Gesicht bekommen, die noch jeweils einen Kopf größer sind als sie selbst 🙂 und verwickeln uns in Gespräche mit Händen und Füßen!

Im Grunde genommen sind wir eine kleine Attraktion, die auch noch gerade rechtzeitig zum Ende von Tihaar aufgetaucht ist!

Anlässlich von dem Fest gibt es (bis heute Abend) so etwas wie einen kleinen „Jahrmarkt“ in dem Dorf. Das „Karusell“ besteht aus einer großen Schaukel genau an der höchsten Stelle des Dorfes (und damit genau vor unserer Terrasse). Großes Hallo, als wir uns gestern dazu setzten und die Leute beobachteten.


„You swing? You swing?“ 

Ich bestimmt nicht! Selbst Hannah weigert sich –  unerschrocken, wie sie meistens ist -, auf die Schaukel zu klettern und 2.000 Meter tief in den Abgrund zu schauen 🙂

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