Amazing Krüger

Auf den letzten Drücker hat unsere Buchung für den Krüger dann doch noch geklappt!

Und es war soooooo geil!

Wir mussten zwar jeden Morgen um 4:30 Uhr in Eiseskälte aufstehen (bin vollkommen fertig und brauch dringend Urlaub *lachschlapp*), aber es war einfach der Hammer!

Tolle Natur, obwohl hier immer noch kein Regen gefallen ist.

Überall Elefanten, Elefanten überall 🙂 

Der kleine war nach Aussage unseres Rangers nicht älter als 3 – 4 Wochen. Er konnte noch gar nicht richtig laufen, sondern wankte und schwankte immer hin und her. Die Tanten hinter ihm mussten ihn immer wieder mit ihren Rüsseln „Hilfestellung“ geben und ihn wieder in die richtige Position bringen. Eine unglaubliche und liebevolle Szene!

Klar, dass ich gerührt war, oder?






Und dann die ganzen Hippos! 

Wenn man sie so ruhig am Wasser stehen oder im Wasser liegen sieht, kann man sich gar nicht vorstellen, dass sie zu den gefährlichsten und angriffslustigsten Tieren zählen. Sie haben keine natürlichen Feinde. Können sie natürlich einen auf Macker machen!

Nicht einmal die Löwen trauen sich an sie heran. Die Katzen versuchen höchstens mal ein Babyhippo zu erwischen, was aber seltenst gelingt, da auch die Hippos – wie die Elefanten – in großen Familienbänden zusammenleben und die Jungen gemeinsam schützen. 




Wusstet ihr übrigens, dass Hippos sich unterhalten? 

Ich wusste das bisher nicht. Kingt wie lautes Schweinegrunzen. Einer „fragt“ etwas, zwei oder drei andere „antworten“. Für mich als Mensch klang das wirklich wie eine Unterhaltung! 


Hannah’s Herz blieb fast stehen, als sie endlich ihre über alles geliebten Löwen entdeckte.


Ehrlich gesagt hatten wir gar nicht damit gerechnet, da sie schon schwer zu finden sein sollen.


Wir sind halt Glückskinder, sag ich doch immer wieder 🙂


Und als absolutes Higlight ein riesiger Gepard

und schwarze Rhinos.

Von den schwarzen Rhinos leben nur noch 600 Stück im südlichen Afrika. Grund hierfür ist die immense Wilderei. Ein Kilogramm Horn ist teurer als Gold, Platin und Cocain zusammen und wird mit ca. 32.000,00 Euro beziffert.

Und die Nachfrage nach Rhino-Horn ist groß! 

Insbesondere bei den Chinesen und Vietnamesen, die leider immer noch meinen, dass sie dadurch länger und ausdauernder ihre Frauen beglücken können.

Im Krüger werden jeden Tag mindestens 2 Rhinos gewildert (nicht nur die schwarzen, auch die weißen). Seit 2009 hat der Park 3.000 Tiere verloren und auch mit „Wachdiensten“ ist dem leider kein Einhalt zu gebieten. Die Wilderer kommen über die Grenze von Mozambique und scheren sich einen Dreck um die Hilfsmaßnahmen, die in Südafrika zum Schutz der Rhinos unternommen werden.
Der Krüger war definitiv mein absolutes Highligt in Südafrika,



auch wenn unsere Unterkunft bei weitem nicht so nobel wie im Amakhala war ;).


Und so glücklich und zufrieden sahen wir am Abend des ersten Tages aus!

Bine und Hannah im Glück 🙂


PS: Keine Ahnung, warum die Bilder mal zentriert und mal am Rand erscheinen … Ich hab mein Bestes versucht, sie zu formatieren 🙂 Stört euch einfach nicht dran!

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