Around the world … quatsch … around the island – La Gomera an einem Tag!

Hammertag gestern – komm daher auch erst heute zum Schreiben. Und auch das gestaltet sich schwierig, da mein Kopf so voll ist und mir die Sonne auf’s Display scheint …

Habe mir gestern morgen nach einer äußerst unruhigen Nacht, in der die Gomeros die Nacht zum Tag gemacht und bis morgens um 5.30 Uhr unter meinem Fenster (naja, quasi unter meinem Fenster, der Hafen ist ja nur eine Häuserzeile entfernt) ihrem Karneval gefrönt haben, mein Auto abgeholt. 

War Freitag abend auch noch kurz da, weil ich ja eigentlich in meiner Fischerkneipe essen wollte, aber da war kein Durchkommen. Getränke gab’s, Essen weniger – Menschenmassen vor’m Tresen und um das Gebäude rum und halt auch auf dem Karnevalsgelände. 

War sehr viel geiler als am Donnerstag mit dem Raggamuffin-Quark. 

Habe mich dann aber irgendwann auf den Weg zu einem anderen Restaurant gemacht und dort eine köstliche Fischsuppe gegessen … Hat zwar nur für kurze Zeit satt gemacht, war aber äußerst lecker. Der Wirt dort war auch schon in Karnevalslaune, insofern gab es auch nur Fischsuppe und Salat …

Wollte ja eigentlich noch in die Cacatua-Bar, um Mails zu verschicken, aber auch die hatte zu: „Closed! We celebrate carneval!“ Heute hat sie übrigens auch zu, aber nicht wegen Carneval, sondern weil Sonntag ist. Werde ich also nachher wieder ins Bistro gehen (und hoffe, dass dieses auf hat), die haben mich Freitag abend auch mit ihrem W-Lan „gerettet“.
Aber das ist ja auch schnurzenpiepen, wo ich was gegessen und getrunken und von wo aus ich E-Mails verschickt habe …

Ich habe Thomas übrigens tatsächlich meine ersten 3 Tage Tagebuch geschickt und mich für heute abend mit ihm zum Skypen „verabredet“ – wenn er meine Mail denn gelesen hat …

So, nun aber zurück zu gestern und damit zu diesem wirklich traumhaften Tag.
Ich habe mir morgens mein Auto bei dem kleinen Laden unten bei mir an der Ecke abgeholt und mich wieder einmal gewundert, mit wie wenig Worten bzw. Vokabeln die verschiedenen Nationen doch auskommen … Ein paar Brocken Spanisch, noch weniger Brocken Englisch, aber irgendwie bekommt man das alles hin und genießt es sogar! Ich nicht weniger als mein Vermieter 🙂

Ich bin dann mit einem schnuckeligen C3 MIT SERVOLENKUNG (ich wusste gar nicht mehr, wie geil das ist und bin tatsächlich ein wenig neidisch auf alle Servolenkungbesitzer) über die Serpentinen und Berge raus aus dem Tal in den Nationalpark gefahren, der gar nicht, wie am ersten Tag angenommen El Greco heißt sondern Garajonay (El Greco heißt nur der eine Ort, dessen Ortsschild ich auf der Tour hierher gelesen habe).

Ich wollte ja eigentlich „nur“ die Route 16 aus meinem Wanderführer wandern. Da ich aber so früh dran war und keine Wolke am Himmel war, habe ich mich dazu entschlossen, auch noch auf den höchsten Berg von La Gomera hinaufzuwandern.

„Alto de Garajonay“. Hat mich 2 Stunden Hinweg und ziemlich viel Schweiß gekostet, war aber eine richtige Entscheidung.

Oben angekommen war außer mir nur noch ein einziges Päärchen, ansonsten niemand. Stille pur, Sonne und viel Vogelgezwitscher. Laut meinem (wie ich jetzt weiß ziemlich überbewerteten Wanderführer) soll es dort oben immer ziemlich voll sein, war es aber nicht!


 

Lag sicherlich auch an der frühen Tageszeit, denn als ich am späten Nachmittag noch einmal an dem Parkplatz vorbei gefahren bin, war der probbevoll. 

Egal, ich hatte also einen Berg sozusagen ganz für mich alleine. Dazu einen tollen Blick auf den Vulkan von La Palma und den Teide auf Teneriffa. Viel zu viele Fotos geschossen, das ist halt der Fluch der Digitalfotografie – eins mach ich noch … und noch eins … und noch eines …

Im Nationalpark waren alle Wanderrouten bestens ausgeschildert, zurück bin ich daher einen anderen Weg zum Parkplatz gelaufen. War kürzer, aber auch sehr viel anstrengender als der Weg bergauf, da es teilweise über ziemlich glitschige Wege und Felsen ging. Naja, Felsen ist vielleicht ein bisschen übertrieben :). Leute mit Klettererfahrung würden es wahrscheinlich als „Steinchen“ bezeichnen … Aber so hat halt jeder seine eigene Wahrnehmung vom Leben :)!

Zurück am Auto habe ich mich dann entschlossen, auch noch meine „geplante“ Route 16 zu laufen. 

Dieser Weg lag auf der anderen Seite der Straße und ist laut Wanderführer „mehr ein gemütlicher Spaziergang ohne viele Auf- und Abstiege“. Denkste! 

Wenn das eine Tour ohne viel Auf- und Abstiege war, werde ich noch mal Jungfrau! Es ging auf und ab und auf und ab und war viel anstrengender als die Tour auf den Gipfel hinauf. Dafür gab’s aber die vielgepriesenen „wunderschönen Ausblicke“. 

Anfangs war ja alles noch sutsche. Schöner Weg und immer schön bergab. Fand ich toll! Überhaupt nicht anstrengend!

Irgendwann allerdings fiel mir dann auf, dass es ja eigentlich eine Tour „ohne Auf- und Abstiege“ sein sollte.
 
Also habe ich mir mein Buch rausgekramt. Alles richtig gemacht! Ich war auf der richtigen Strecke und habe diesmal sogar die angegebenen Wegmarkierungen gefunden. Also bin ich weiter gelaufen … und gelaufen … und wieder hoch und danach wieder runter etc. etc. 

 

 

Nach 2 Stunden war ich fertig mit Jack und Büx und musste mich irgendwann sogar von einem älteren Paar mit Wanderstöcken überholen lassen (schäm, ich muss echt mehr Sport machen). Irgendwann hatte ich dann den letzten Wegweiser der Route 16 gefunden. Ich hab mich so gefreut!!

Laut Buch sollte darauf „Parajito 0,6 km“ stehen. Und weiter stand in diesem blöden Wanderführer “Jetzt folgt ein kleiner Aufstieg und bevor sie noch ihren Wanderführer verfluchen können, der ihnen eine Tour ohne Aufstieg versprochen hat, ist dieser auch schon wieder vorbei und sie genießen den Blick auf den Rocco“. (Rocco ist ein Fels).

Drücken wir es so aus … Auf dem Schild stand „Parajito 2,5 km“ und es war definitiv ein Aufstieg.

Zwar ohne Klettern, dafür aber stetig bergauf.

Vor jeder Kurve dachte ich, gleich hast du es geschafft, nach jeder Kurve ging es weiter steil bergauf. Irgendwann war ich so wütend, dass ich ziemlich laut „ich hab keinen Bock mehr“ geschrien habe und das war dann zum Glück auch das Ende. Der Route, nicht meines, aber viel gefehlt hätte nicht mehr …

 
 
Oben auf dem Berg war ein ziemlich großer Platz mit einer Bank. Auf der saß eine Frau mit hochrotem Kopf. Wahrscheinlich sah ich genau so aus! Sie meinte ziemlich trocken zu mir: „Ich auch nicht!“ Dann warf sie einen Blick auf meinen Wanderführer, hielt mir ihren entgegen und meinte nur vollkommen fertig “Den hab ich auch!“ 

Wir haben dann (immer wieder von Atempausen unterbrochen) ein bisschen geplauscht. Sie ist auch Wanderanfängerin und hat sich das eigentlich auch ein wenig anders vorgestellt. Ich habe von meiner Wandertour am Freitag mit dem Kakteenwald erzählt. Sie guckte mich daraufhin an und meinte: „Was soll’s! Ich hab ein Hotel mit Pool, der will ja auch genutzt werden! ICH jedenfalls bin mit dem Thema Wandern auf La Gomera durch!“

Die Moral von der Geschicht – trau deinem Wanderführer nicht.

Ich war abends auf der Rücktour  noch einmal in Las Hayas und habe mir den Einstieg in die eine Tour angeschaut, die ich gerne laufen will und die mit „mittlerer Beanspruchung“ angegeben ist. 

Den Einstieg der Tour habe ich schon mal nicht auf Anhieb gefunden habe, sondern erst nachdem ich mit anderen Wanderern gesprochen habe, die die Tour von unten gelaufen sind.

Sie meinten: „Ist okay! Jedenfalls, solange man hoch geht. Dann sieht man die Abgründe in der Schlucht nicht so doll …“

Das macht mir Mut, richtig Mut! Aber dennoch werde ich diese Tour nächste Woche auf jeden Fall in Angriff zu nehmen. Clever wie ich bin, werde ich dazu aber den Bus morgens um 8.00 Uhr nehmen, so dass ich auf jeden Fall den ganzen Tag Zeit habe, um entweder mit Pausen entspannt runter zu gehen oder aber die Tour zwischendurch zu unterbrechen und an der Hauptstraße (die ich dann hoffentlich auch wieder finden werde) auf irgendeinen der zwei Busse zu warten, die hier am Tag fahren.

Mein Wanderführer ist übrigens mit dem Siegel „Beste Reihe Wanderführer“ ausgezeichnet – und das erst im Jahre 2010! Ich will mir gar nicht ausmahlen, was dann in den anderen Führern steht … 

Ich habe gestern abend bei Maria noch mit einem Typen gesabbelt, der gerade die Berge runter geklettert war, allerdings von El Cercado aus. Er sah ziemlich durchtrainiert aus und hatte entsprechende Klamotten an (gut, das kann täuschen), aber auch er meinte zu mir, dass das mit den Wandertouren auf dieser Insel wohl nicht so ganz hinkommt.

„Meine Knie zittern immer noch und ich bin Berge gewohnt“. Ich mochte daraufhin natürlich gar nicht von meinen beiden „Minitouren“ erzählen (die aber auch zusammen knapp 15 km ausgemacht haben!) … Solidarisch wie wir Wandersleute sind :), haben wir daraufhin erst einmal ein  Sonnenuntergangsbier getrunken.

Aber zurück zur Tour über die Insel: Nach dem Nationalpark bin ich souverän über die Berge nach Vallehermoso gefahren. Vallehermoso heißt „das schöne Tal“ – und das ist es auch! In einem Tal gelegen, bunte Häuser, viele Bananen etc. etc. Ich habe Hannah schon geschrieben, dass es hier ein wenig wie auf Bali ist. 

Natürlich nicht von den Temperaturen her, aber vom Landwirtschaftsanbau. Dadurch dass die Berge so hoch und steil sind, mussten sich auch die Gomeros was ausdenken – und das haben sie ebenfalls über Terrassenanbau gemacht. Nur dass hier kein Reis, sondern Salat, Gemüse und Obst wächst. 

In Vallehermoso ein Süppchen gegessen, mich an dem Ort erfreut und dann bin ich weiter nach Agulo gefahren. Das ist der Ort, weshalb ich ja eigentlich auf La Gomera als Urlaubziel gekommen bin. Ich habe ein wunderschönes Foto im Internet gesehen. Buntes Dörfchen über dem blauen Atlantik und im Hintergrund der Teide. Habe mich dann als Übernachtungsort aber dagegen entschieden, weil es im Norden zu dieser Zeit immer regnen soll (Passatwolken).

Nun, GESTERN war das nicht so. Schnuckeliges Dörfchen im Sonnenschein. Fast mittelalterlicher Kern, schiefe Häuser, Kopfsteinpflaster und nix los. Also wieder viel zu viele Fotos gemacht …

Ganz entspanntes Dörfchen, aber die ganze Insel ist ja sowieso herrlich entspannt. Gefällt mir wirklich gut hier – sowohl von den Leuten als auch vom „Spirit“ her, wie Michi jetzt sagen würde. 


In Agulo habe ich mir dann ein fettes Stück Mandelkuchen und einen leckeren Cortado gegönnt und bin dabei mit einem deutschen Paar ins Gespräch gekommen, die jetzt in der Schweiz – und das auch noch in Baumgarten! – leben. Ich erzählte, dass ich ja eigentlich auch in Agulo wohnen wollte, mich dann aber noch ein bisschen „wetterschlau“ gemacht habe.

Die Frau sagte mit einem Blick auf ihren Mann / Freund: „GANZ schlechtes Thema!“ 

Woraufhin er meinte: „Wir hätten auch Skifahren können! Wir haben die Berge vor der Haustür! Aber SIE wollte Sonne! Wir sind seit 9 Tagen hier, morgen fahren wir wieder ab und heute ist der ERSTE Tag, an dem die Sonne scheint. Sonst gab’s nur Nebel, abgelöst von viel Regen!“ 

Er war echt ein wenig genervt! Sie hingegen war ziemlich entspannt, streichelte zwischendurch sein Bein und meinte: „“ Aber schön war’s doch, Schatzi!“ 


Lange Rede, kurzer Sinn – ich bin hier schon ganz gut aufgehoben, wo ich bin … Obwohl ich mir von den Temperaturen auch etwas anderes vorgestellt habe. Im Grunde genommen ist es ein bisschen wie Nordsee im Sommer. Die Sonne kommt immer mal wieder raus, aber es fegt einem auch oft ein eiskalter Wind um die Nase.

Von Agulo bin ich dann weiter nach Hermigua gefahren, habe dort aber keinen Zwischenstopp mehr eingelegt. Dann wieder zurück durch den Nationalpark zurück ins Valle Gran Rey, mit einem kurzen Abstecher  nach Las Hayas, um mir meinen „Wandereingstiegspunkt“ anzuschauen. Und keinerlei Probleme mit den Serpentinen! Überhaupt keine! Habe gestern abend noch einmal überlegt, woran das liegt. 2 Varianten habe ich ausgemacht – die erste: Kreta im Oktober ist noch nicht lange her! Aber das zählt nicht! Die zweite ist die Entscheidende – hier gibt es STRAßEN! Und nicht nur Schotterpisten! Und die Straßen haben an den „abfallenden“ Punkten richtige Leitplanken und nicht nur kurze Bretter! Und außerdem sind kaum Leute unterwegs. Jedenfalls keine wilden Griechen, die in jeder Kurve überholen wollen! Sofern es sich um Straßen und nicht um Schotterpisten handelt, komme ich anscheinend auch gut mit Serpentinen zurecht, egal, wie hoch und wie kurvig sie sind. Bin ganz begeistert von mir!
 
Las Hayas habe ich schon beschrieben, kann ich also auslassen.


Zurück in Vueltas habe ich nur kurz meine Füße aus den Wandersocken und –schuhen befreit, mich in meine Jeans geschmissen und bin direkt zu Maria GEFAHREN – umweltpolitisch nicht gerade astrein, aber schließlich hatte ich das Auto ja vor der Tür stehen und war mit allem Drum und  Dran locker meine 20 km gelaufen. 

Bin zum Supermarkt, habe mir eine Dose Carnevalsbier mit einem schicken Motiv gekauft (und habe wieder mal ein Foto gemacht) und mich auf die Steine gesetzt und auf den Sonnnenuntergang gewartet. Sehr relaxt, sehr entspannt, Trommler am Strand, die für eine fast „trancige“ Atmosphäre gesorgt haben und nur nette Leute um mich rum. Nicht, dass nun alle hochtrabende Gespräche miteinander führen würden – im Gegenteil. „Kannst du mal eben rücken?“ „Hattest du einen schönen Tag?“ „Wundervoller Sonnenuntergang, oder?“ So in diesem Stil. Wirklich sehr sehr peacig und relaxt. Der Sonnenuntergang war ein Traum (jaja, es gab  noch mal ein oder zwei Fotos …) und danach haben sich ungefähr 150 Leute wieder auf den Weg in ihr Appartment oder sonst wohin gemacht. 

Ich habe gestern abend auch „rausbekommen“, dass La Calera sozusagen das Anidri von La Gomera ist. Da hängen die ganzen Aussteiger rum, einige machen Business, andere starren halt auf’s Wasser, und hier „unten“ ist halt der Rest. Wie in Palle … aber ich wohne gerne hier unten mit Blick auf den Hafen und mittendrin. Laufe schon genug und muss nicht abends oder nachts immer noch im Dunkeln 2 km den Berg hochkraxeln:).

Ansonsten gibt es hier wirklich Massen von Deutschen (insbesondere Hamburgern), die hier hängen geblieben sind – das aber auf eine ganz nette Art. Die „Uralthippies“, von denen ich die ersten ein oder zwei Tage geschrieben haben, sind nicht diejenigen, die hier wohnen. Das sind die, die meinen, hier in 4 Wochen die Welt verbessern zu wollen … 

„Meine“ Hippies vom Schiff treffe ich im übrigen auch jeden Tag wieder. Sie wohnen immer noch am Strand (und das bei dem Wind), der Hund bekommt täglich eine Streicheleinheit von mir und inzwischen habe ich auch herausbekommen, dass sie aus Finnland kommen.

Vielleicht deswegen die nackten Füße auf der Fähre? Weil 10 Grad im Winter denn doch warm sind? Keine Ahnung … ist mir auch schnurzen.
 

Nach diesem vollen und traumhaften Tag gestern war ich nur noch kurz essen. Eigentlich wollte ich in ein Restaurant mit Balkon über’m Meer, dass ich mir vorgestern (?) schon mal ausgesucht hatte. Bin ich aber gar nicht hingekommen, da ich auf dem Weg dorthin, von einem Wirt angesprochen wurde, der dick und alt und furchtbar lustig war (kam mir jedenfalls so vor, richtig verstehen kann ich ihn ja nicht – er hat auf jeden Fall gelacht und hatte viele Falten um die Augen) . Ich bin also in seinem Lokal hängen geblieben, habe mit ihm Orangenlikör getrunken, dafür aber ziemlich das schlechteste Essen bisher hier auf dieser Insel gegessen. Wollte grilled fish, bekam gebackene Calamaris mit schlecht gewürzter Mojo …
Dann war’s 21.00 Uhr und ich war willens, auf die Goa zu gehen … die aber erst um 22.00 Uhr anfing. Also bin ich noch kurz auf meine Dachterrasse, habe mich auf meine Liege gelegt, mir meine Decken über den Bauch gelegt, in die Sterne geguckt und … gegen 24.00 Uhr wieder aufgewacht. Fröstelnd, zitternd und von „Knallereien“ am Hafen geweckt. Wäre ich in Palle würde ich sagen, die Griechen feiern gerade Hochzeit und schießen deswegen wieder in die Luft (und hoffentlich nicht auf die Feinde im Dorf). 

Da ich aber auf La Gomera bin, würde ich das mal als „Carnevals-letzter-Tag“ deuten, der im übrigen auch heute wieder bis morgens um 5.00 Uhr ging. Ich konnte mich auf jeden Fall nicht mehr aufraffen, noch mal los zu gehen, habe mich in mein Bett gekuschelt und wieder wie wild geträumt.

Heute morgen gegen 9.00 Uhr aufgewacht und dann zum Bäcker, Brötchen holen. „Hola“ bei meiner Hafenkneipe gesagt, „Hola“ bei meinem Autovermieter gesagt und „Hola“ bei meinem Wirt von gestern abend gesagt. 

Danach habe ich mich mit meinem Buch auf die Dachterrasse verzogen. Den Tag damit verbracht, die Liege von einem Windschatten in den anderen zu ziehen, „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry weiter zu lesen und an Thomas und unser weiteres Leben zu denken und mich darauf zu freuen.

Nun ist es knapp halb sieben, Zeit für den Sonnenuntergang 🙂 und morgen warten die Wale!


 
Obwohl … wenn ich mir die Wellen heute so anschaue und dann noch mal über das Boot nachdenke … nicht zuviel nachdenken, Sabinchen, leben!



















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