Entspannter Strandtag in Kuta

Was für ein wunderbarer fauler Tag!

Bin wieder früh aufgestanden, habe in Ruhe einen Tee getrunken, ein bisschen geschrieben und schlussendlich gegen 9.30 Uhr Hannah „geweckt“ (also unsere Bungalowtür aufgemacht), damit wir noch was vom Tag haben.

Nach dem Frühstück haben wir uns noch einmal ins Getümmel auf der JL. Legian gestürzt und für Hannah einen Billabong-Bikini gekauft. Hat ein Heidengeld gekostet, ich jedenfalls habe noch nicht einmal in meinem ganzen Leben so viel Geld für einen Stofffetzen ausgegeben :). 

Egal – das Kind ist glücklich, lässt ihre Tasche nicht mehr los und ich bin „die beste Mutter der Welt“. 

Eigentlich wollte ich noch nach Chucks für mich gucken, aber leider haben meine netten Indonesier das weder in dem einen noch in dem anderen Laden hinbekommen. Weder mit der Farbe (weinrot) noch mit der Größe (8,5). Es wurde zwar quer durch die Stadt gefahren, aber das Ergebnis war beide Male gleich. Vorgelegt wurden Chucks in knallrot in Größe 7. Wahrscheinlich hatten beide Geschäfte den gleichen Dealer und waren auch noch miteinander verbandelt … Mir ging dieses permanente „come in my shop, come in my shop“ auf der Jl. Legian da schon mächtig auf den Geist und Hannah war sowieso glücklich, weil sie ihren Bob Marley Bikini in ihrer Billabong-Tasche hatte. Also – 2 Mädels, ein Gedanke – ab zum Beach!

Dort erwarteten uns (ganz im Gegensatz zu gestern) ca. 4 – 5 Meter hohe Wellen und ein Surflehrer (ich weiß den Namen von dem Typen immer noch nicht), der Wache auf „unserer“ Liege hielt, damit sich niemand anderer diese schnappt ;). Fand ich ja fast ein wenig rührend! Großes Hallo und ein fast entrüstetes „Where have you been?“ Entschuldigung, wir waren durch die Shoppingtour halt 2 Stunden später als sonst … 

An Surfen war nicht zu denken, viel zu gefährlich. Selbst das Schwimmen war äußerst riskant.

Schwimmen ist übertrieben! Ich stand bis zu den Hüften im Wasser und konnte mich kaum auf den Beinen halten, weil die Strömung so immens stark war.

  


 

Bis zum Sonnenuntergang geblieben, jede Menge Fotosessions abgehalten, viel gesabbelt (nur mit Indonesiern, mit anderen Touristen unterhalten wir uns irgendwie kaum) und ein schickes Sternentattoo auf den Oberarm malen lassen. 


 

Nach dem Beach sind wir wieder in „unserem“ Restaurant Komala Inn II gelandet. Auch äußerst freundliche Leute, die sich sehr gefreut haben, dass wir nun schon wieder auftauchten. Ich hatte Surf and Turf (Steak und Prawns), Hannah Calamari – alles bestens.

Nach der Dusche im Bungalow waren wir Ray Bans und Armbänder shoppen, in dem kleinen Laden in der „Paralell“-Benasari. 30.000 Rp. each ohne zu handeln, perfekt! Kein Gesabbel, kein 150.000 Rp. Startangebot (diese Leute ignoriere ich inzwischen auch komplett und lasse sie stehen – nicht sehr höflich und nicht sehr asienlike, I know, aber diese Verarsche geht mir mächtig auf den Geist). Armbänder haben wir auch gleich mitgenommen,immer ein gutes Mitbringsel, auch wenn Hannah sich wieder etwas schwer tat.

Später dann noch eine grüne Ray Ban bei uns in der Straße gefunden (Hannah wollte so gerne noch eine grüne haben) und auch hier kein Gesabbel und kein Generve. „How much are the sunglasses?“ Der Typ, der uns jedes Mal freundlich grüßt, wenn wir an seinem Laden vorbeigehen, guckte mich an und meinte äußerst cool (was mich schwer ehrlich gesagt schwer beeindruckt hat): „I think you know the price!“ Das hat der so klasse rübergebracht und mich dabei so „wissend“ angeschaut, dass ich den sofort hätte küssen, ach was sage ich, heiraten können!

Abends dann WiFi in unserer Surferbar und gegen 23.00 Uhr ins Bett!

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