Uluwatu Tempel

Der Morgen fing erfolgversprechend an – das WiFi funktionierte! Das Kind war begeistert ….
Frühstücken, eincremen, ab an den Beach und Surfboards mieten – so war der Plan. 

Die Wellen waren allerdings zu niedrig, so dass sich das Mieten von Boards nicht gelohnt hat. Wir sind an die gleiche Stelle wie gestern an den Strand gegangen, also zu unserem Surflehrer und seinen Beachboys. Alle haben sich gefreut, uns zu sehen – Darling hier, Darling da und viele nette Gespräche mit den Indonesiern. 

Habe lange mit Ketut (der Massagefrau) über das Leben an sich und Opfergaben im besonderen gesabbelt, außerdem Deutschunterricht für den Surflehrer und den Getränkeverkäufer gegeben. Eis haben wir heute bei Harry gekauft, hatten wir ihm gestern bereits versprochen. Ein herrlich entspannter Platz. Für die Liegen mussten wir heute auch schon nichts mehr bezahlen … 

Gegen 15.00 Uhr sind wir zurück ins Hotel gegangen, da wir um 16.00 Uhr ein Date mit Godem (unserem Fahrer aus Ubud) hatten. Der hat uns nämlich nach Uluwata zum Tempel gefahren. Einer der heiligsten und wichtigsten Tempel von Bali. Er liegt ungefähr 100 Meter über dem Meer und bedeutet demnach auch „Tempel über dem Fels“. Perfekter Platz zum Sonnenuntergang! Neben dem Sonnenuntergang gibt es aber auch noch jeden Abend Kecak-Tanz und jede Menge wilder bösartiger Affen, die alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist und einem gerne auch mal einen Hieb mitgeben, wenn man versucht, an ihnen vorbei zu gehen.



Leider war der Sunset nicht allzu gut. Wir haben uns dann noch (mit ungefähr 500 anderen Touristen, die meisten davon aus Asien) den Kecak-Tanz um 18.00 Uhr angeschaut. Hatte für mich ein bisschen was von den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg, aber mein Eindruck soll hier nicht maßgebend für den Tempel sein … Es hat uns trotzdem gefallen. 

 

Godem ist heute Nacht Vater einer kleinen Tochter geworden, Made, also 2. Kind. Das mit den Namen finde ich hier echt äußerst putzig. Tendenziell heißt das erste Kind Wayan, das zweite Made, das dritte Nyoman, das vierte Ketut und dann geht es beim 5. Kind wieder mit Wayan los. Wenn eine Familie viele Kinder hat, gibt es also mehrere mit dem gleichen Namen. Mir fällt gerade auf, dass ich Godem gar nicht gefragt habe, weshalb er den Godem heißt …


Auf der Fahrt zum Tempel haben wir dann festgestellt, dass wir nur eine Straße vom sagenumwobenen Kuta-Strip, also der Jl. Legian, entfernt wohnen. Shops und Amüsement ohne Ende. War mir bisher gar nicht so bewusst, dass wir so dicht an der Partymeile dran sind. Zurück in Kuta haben wir uns daher heute diesmal in diese Richtung aufgemacht.

Bei den ganzen Geschäften, Kneipen und dem Amüsement hat man allerdings vergessen, auch für ein paar Restaurants oder Warungs zu sorgen. Das fanden wir ein wenig suboptimal! Da wir sowieso schon fast wieder am verhungern waren, sind wir zurück in unser Restaurant von gestern abend gelaufen, wo wir freudig begrüßt wurden und haben dort gegessen. Wir sind halt treue Seelen! Für mich gab’s Szechuan Chicken (lecker!) und für Hannah erst einen Burger (ebenfalls lecker) und danach noch ein Sandwich (noch leckerer) – jeweils mit Pommes und Salat. Das Kind war vollkommen ausgehungert. Jetzt ist es „schon“ 23.30 Uhr und da wir hier noch nicht einmal so spät im Bett waren, fall ich gleich todmüde ins Bett. Hannah pennt auch schon wieder …

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