Lovina und nicht vorhandene Schilder

Viel später am 16.04.11 …

Nachdem wir ja morgens schon viel zu früh am Flughafen saßen, sind wir voller Vorfreude nach  Bali in den Flieger gestiegen. 

Air Asia hatte sage und schreibe mehr Platz in dem kleinen Inselhüpfer als Turkish Airlines von Istanbul nach Jakarta! 

Meinem Fuß hat das dennoch wenig geholfen. Nach dem Flug war er wieder vollkommen angeschwollen und er schmerzt immer noch. 

Eigentlich auch kein Wunder, denn ich bin sage und schreibe noch 3 x mit dem Teil umgeknickt!

Einmal vor dem Bungalow, einmal bin ich eine „Spalte“ zwischen zwei Gehsteigplatten gefallen (die Dinger waren einfach nur lose aufgelegt und darunter ging es hinab) und einmal bin ich eben im Restaurant wieder umgeknickt. 

Was das soll, wissen die Götter! Hab Louise Hay nicht im Kopf und auch nicht bei mir, sonst wüsste ich das wohl längst…

Abholen hat leider gar nicht geklappt. Trotz Durchgeben der Flugnummer und der Ankunftszeit war niemand zu sehen, der auch nur ansatzweise ein Schild in der Hand hatte, auf dem „Mas Bungalow“ oder gar „Sabine“ stand. 

Dafür standen aber viele andere nette Leute sowohl am Domestic als auch am International Airport parat, die uns über die Insel fahren wollten. Nachdem ich zwischen den beiden Flughäfen (die zum Glück ganz nah beieinander liegen) immer wieder hin und her gezwitscht bin, haben wir uns schlussendlich auch für diese Variante entschieden :).

Eigentlich wollten wir ja gleich viel von der Insel mitbekommen … Pustekuchen! Unsere Euphorie, auf Bali zu sein, verschwand – gefühlt – nach 15 Minuten Fahrt durch Denpassar. Das hatte allerdings nix mit Bali oder unserem Fahrer zu tun, wir konnten einfach die Augen nicht mehr aufhalten. So sehr wir uns auch anstrengten, keine Chance! Die Zeitumstellung (und das frühe Aufstehen) zollten ihren Tribut!

Schade, aber nichts mehr dran zu ändern. Gelebt ist gelebt, wie ich immer sage! Und wenn zu „gelebt ist gelebt“ auch „indruselt ist indruselt“ gehört, dann ist das halt so. 

In Lovina angekommen hieß es natürlich, dass „of course“ ein Driver am Flughafen war. Das Gesicht unseres „Bungalowangestellten“ sprach Bände …. Er ist smart, er ist nett, er ist zuvorkommend. Aber ist definitiv auch ein Schlitzohr, der sich die Kohle für die Fahrt wahrscheinlich selbst in die Tasche gesteckt hat. Nicht böse gemeint, aber ich denke, ich kann das ganz gut einschätzen.

Ich habe das Thema erst einmal nicht weiter thematisiert, muss ich die Tage wohl noch mal machen. 35,00 Euro für die Fahrt sind locker 2 Nächte für mich und Hannah in einem anderen Guesthouse und auch wenn ich tendenziell eher großzügig bin, lasse ich mich ungern verarschen!

Unser Bungalow ist schick, der Garten großartig und der Pool (!!) (ja, ja, ich reise diesmal luxuriös) klein und fein und anscheinend nur für uns alleine.



Und Toilettenpapier gibt’s auch … hat man ja auch nicht alle Tage in Asien 🙂

Haben heute nicht mehr viel gemacht. Erst ein bisschen im Pool (im Regen) rumgelegen, bis uns kalt wurde und danach einen warmen Tee auf der Terrasse getrunken.





Gegen späten Nachmittag kam die Sonne noch einmal raus, also haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht. Der ist immer noch nicht schöner als 1994! 

Das Licht allerdings war fantastisch und wir haben auch gleich eine (wahrscheinlich überteuerte) Dolphin-Tour für morgen früh um 6.00 Uhr „gebucht“. Bin gespannt, ob wir welche sehen.

Danach dann noch ein wenig Konversation mit den Verkäufern, Barbesitzern, Touren-Anbietern, Kindern gemacht – war nett! Ich fand es auf jeden Fall  nett, hier wieder im „Asien-Style“ rumzuscherzen. Hannah war (glaube ich) ein wenig überfordert, hat sich aber wacker geschlagen. 

Herausgefunden, dass eine Tour nach Ubud mit Privatfahrer für 300.000 Rp zu bekommen ist, hört sich für mich ganz gut an. Wenn ich daran denke, dass die Fahrt mit dem Taxi heute 500.000 Rp gekostet hat … Ohne Stopps etc.! 

Mal schauen, ob wir das machen, dann könnten wir nämlich auch gleich unsere „Sehenswürdigkeiten“, die wir noch anschauen wollen, auf der Tour mit erledigen. Sieht ja im Moment nicht so aus, als könnte ich mit meinem Fuß mit dem Rucksack über die Insel latschen.

Jetzt falle ich gleich hinter heruntergezogenem Moskitonetz in mein Bett. Kann kaum noch meine Augen offen halten. Hannah pennt schon … 

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