wunderschönes Georgetown

Georgetown (oder auch George Town) wird oft als „Perle des Orients“ beschrieben. Gleichzeitig ist die Stadt aber auch die Hauptstadt der Insel Penang in Malaysia und seit 2008 Weltkulturerbe der Unesco.
 
 
Auf den ersten Blick ein wildes Kuddelmuddel aus indischen, chinesischen, englischen und malayischen Einflüssen.
 
 
Chinesische Geschäfte wechseln sich mit indischen Tempeln und Häusern aus der britischen Kolonialzeit ab.
 
 
Rikschas bestimmen ebenso wie Luxuskarossen das Bild auf den Straßen. Auf der einen Straßenseite geht ein sehr gut gekleideter Chinese im maßgeschneiderten Anzug und blitzeblanken Schuhen seinem Tageswerk nach, auf der anderen Straßenseite spielen halbnackte Kinder oder verschleierte Frauen teilen sich ein Tandem.
 
 
Georgetown ist gut zu Fuß zu erkunden. Alle Hauptsehenswürdigkeiten liegen in der Innenstadt. Am besten geht ihr einfach ziellos durch die Gassen und lasst euch überraschen. Wer lieber durch die Geschichte Georgetowns „geführt“ werden will, sollte sich den kostenlosen Spaziergängen des Penang Heritage Trust anschließen.
 
 
Und wenn die Füße in der Hitze gar nicht mehr weiter wollen, könnt ihr immer noch in den kostenlosen CAT (Central Area Transit)-Bus steigen, der an 19 verschiedenen Haltestellen in der Innenstadt hält.
 
Es gibt die Möglichkeit, diverse Tempel und alte chinesische Clan-Häuser zu besichtigen. Wir haben ehrlich gesagt nichts davon gemacht, sondern uns nur treiben lassen.
 
 
 
Halt! Stimmt nicht ganz. In der City Hall gab eine Foto-Ausstellung über indische Tempel, die wir uns angeschaut haben. Ehrlich gesagt sind wir wir anfangs nur hineingegangen, weil wir hofften, dass dort eine Klimaanlage läuft und wir uns ein bisschen abkühlen können 🙂
 
 
 
Die meisten Backpacker kommen in der Gegend um die Love Lane unter. Wir haben in der Xavier’s Lodge in der Muntri Street übernachtet. Sehr sauber, sehr günstig und sehr nette Leute. Aber ich vermute mal, es ist egal, wo ihr absteigt. Wir haben uns 3 oder 4 verschiedene Häuser angeschaut und alle waren vollkommen in Ordnung. Meistens gibt es Schlafsäle oder kleine Doppelzimmer mit geteiltem Badezimmer. Wir sind nur deshalb im Xavier’s gelandet, weil wir dort ein Doppelzimmer mit eigenem Bad ergattern konnten.
 
Unser Lieblingsviertel war – wen verwundert es? – „Little India“. Ein wirklich indisches Viertel mitten in Malaysia. Incl. Chai am Straßenstand, dröhnender Bollywood-Musik aus großen Lautsprechern, indischen Shops, Schneidern, Friseuren und Supermärkten.
 
 
 
Dieses Land lässt uns anscheinend nicht wieder los 🙂

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